Abstimmungsergebnis nach Fraktion
| Partei | Stimme | Wirkung |
|---|---|---|
| SPD | Dafür | +1.8 |
| CDU/CSU | Dagegen | -1.8 |
| Bündnis 90/Die Grünen | Dafür | +1.8 |
| FDP | Dafür | +1.8 |
| Die Linke | Enthaltung | — |
| AfD | Dagegen | -1.8 |
| BSW | Enthaltung | — |
Wem nützt es?
Modellschätzung ohne expliziten Beleg
| Unteres Drittel | Mitte | Oberes Drittel | Oberste 10% |
|---|---|---|---|
| +5.0 | +3.0 | +1.0 | 0.0 |
Warum diese Bewertung?
Lebenshaltung: Eine Ja-Mehrheit führt zur Entkriminalisierung des Cannabis-Konsums für Erwachsene und erlaubt den privaten Anbau. Dies senkt explizit die finanziellen Risiken (Bußgelder, Gerichtskosten) und die Kosten für den Erwerb von Cannabis (durch Wegfall des Schwarzmarktpreises und Möglichkeit des Eigenanbaus) für Konsumenten. Dies stellt eine Ersparnis im Bereich des Konsums dar. Arbeit/Soziales: Keine expliziten Auswirkungen auf Löhne, Arbeitnehmerrechte, Renten, Pflege oder Arbeitslosigkeit im Text ersichtlich. LangfristEffekt: Der Kontext liefert keine Informationen über Gegenfinanzierung oder fiskalische Nachhaltigkeit (z.B. Steuereinnahmen oder eingesparte Polizeikosten).
Kritische Einordnung
Die Entkriminalisierung von Cannabis ist eine sozialpolitisch wichtige Maßnahme, die durch die Vermeidung von Bußgeldern und Gerichtsverfahren zu einer direkten finanziellen Entlastung für viele Menschen, insbesondere Geringverdiener, führt. Sie mindert indirekt staatliche Belastungen auf die Bevölkerung und ist somit im Sinne einer progressiveren Sozialpolitik, auch wenn sie keine direkte makroökonomische Finanzierungs- oder Umverteilungsfrage im engeren Sinne darstellt.
— Maurice Höfgen
Quelle: Abstimmung ansehen · Alle Parteien im Ranking vergleichen