Abstimmungsergebnis nach Fraktion
| Partei | Stimme | Wirkung |
|---|---|---|
| SPD | Dafür | -1.1 |
| CDU/CSU | Dafür | -1.1 |
| Bündnis 90/Die Grünen | Dafür | -1.1 |
| FDP | Enthaltung | — |
| Die Linke | Dafür | -1.1 |
| AfD | Dagegen | +1.1 |
| BSW | Enthaltung | — |
Wem nützt es?
Modellschätzung ohne expliziten Beleg
| Unteres Drittel | Mitte | Oberes Drittel | Oberste 10% |
|---|---|---|---|
| -3.0 | -2.0 | -1.0 | -1.0 |
Warum diese Bewertung?
Die Forderung nach Anhebung von Zuschlägen für verschreibungspflichtige Arzneimittel hätte zu direkten Kostensteigerungen für Endverbraucher bei Medikamenten geführt (Lebenshaltung). Die kostenfreie PTA-Ausbildung hätte eine explizite Stärkung der Zugangsmöglichkeiten zu Arbeit und Ausbildung dargestellt (Arbeit). Für den Bereich Soziales gab es keine direkten finanziellen Auswirkungen auf die Bürger.
Kritische Einordnung
Die vorgeschlagene Stärkung der Apothekeninfrastruktur durch Preiserhöhungen bei Medikamenten würde die Finanzierung auf die Schultern der Bürger verlagern und insbesondere Geringverdiener belasten, für die Medikamente einen größeren Anteil des Budgets ausmachen. Während eine kostenfreie PTA-Ausbildung eine sinnvolle Investition in Bildung und Arbeitsmarkt ist, sollte die notwendige öffentliche Daseinsvorsorge im Gesundheitsbereich primär durch den Haushalt und nicht durch regressive Preisaufschläge für essentielle Leistungen finanziert werden.
— Maurice Höfgen
Quelle: Abstimmung ansehen · Alle Parteien im Ranking vergleichen