Abstimmungsergebnis nach Fraktion
| Partei | Stimme | Wirkung |
|---|---|---|
| SPD | Dafür | +2.9 |
| CDU/CSU | Enthaltung | — |
| Bündnis 90/Die Grünen | Dafür | +2.9 |
| FDP | Dafür | +2.9 |
| Die Linke | Dagegen | -2.9 |
| AfD | Enthaltung | — |
| BSW | Enthaltung | — |
Wem nützt es?
ergibt sich direkt aus dem Gesetzestext
| Unteres Drittel | Mitte | Oberes Drittel | Oberste 10% |
|---|---|---|---|
| +9.0 | +3.0 | 0.0 | 0.0 |
Warum diese Bewertung?
Lebenshaltung: Das Gesetz erhöht direkt das Einkommen aus Minijobs, beeinflusst jedoch nicht explizit Mieten, Energiekosten oder Konsumgüterpreise. Arbeit: Die Anhebung der Minijob-Verdienstgrenze und die dynamische Anpassung an den Mindestlohn erhöhen explizit den Lohn für geringfügig Beschäftigte und stärken damit ihre finanzielle Situation. Soziales: Obwohl eine höhere Einkommensgrenze indirekt die soziale Lage verbessern kann, erfolgt keine explizite Erhöhung von Rente, Bürgergeld oder eine Senkung der Sozialabgaben für Arbeitnehmer.
Kritische Einordnung
Die Anhebung der Verdienstgrenze für Minijobs und deren dynamische Kopplung an den Mindestlohn ist eine notwendige Maßnahme zur Stärkung der Kaufkraft im unteren Einkommenssegment. Sie fördert eine progressive Einkommensverteilung, reduziert die Gefahr von prekärer Beschäftigung und stabilisiert die Binnennachfrage, was volkswirtschaftlich wünschenswert ist.
— Maurice Höfgen
Quelle: Abstimmung ansehen · Alle Parteien im Ranking vergleichen